Neujahrsempfang der SPD im Zeichen Raiffeisens

Die SPD-Ortsvereine Altenkirchen-Weyerbusch, Flammersfeld und Horhausen begrüßten zum traditionellen Neujahrsempfang zahlreiche Gäste im Bürgerhaus in Oberirsen. Der Neujahrsempfang stand dabei ganz im Zeichen der Fusion.

Oberirsen, 1969 aus der Fusion der Ortsgemeinden Rimbach, Marenbach und Oberirsen entstanden, setzte bereits als Ort ein Zeichen. Anka Seelbach vom Ortsverein Altenkirchen-Weyerbusch begrüßte unter den Gästen auch den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld, Fred Jüngerich, der die Fusion der Verbandsgemeinden wesentlich mitprägte. Im Zeichen dieser Fusion, so Seelbach, haben auch die bisher drei SPD-Ortsvereine im Gebiet der neuen Verbandsgemeinde beschlossen, zu einem großen Verein zusammenzugehen. Der neu zu gründende SPD-Ortsverein wird den Namen „SPD im Raiffeisenland“ tragen.

Heijo Höfer, MdL, betonte in seinem Grußwort, dass Friedrich Wilhelm Raiffeisens Werk den Solidaritätsgedanken exemplarisch verkörpert – ein Gedanke, der auch nach 200 Jahren immer noch sehr lebendig und aktuell und daher sehr gut als Namenspate für den neuen Ortsverein geeignet sei.
Auch Altenkirchens Stadtbürgermeister Matthias Gibhardt zeigte sich erfreut darüber, dass Raiffeisen als verbindendes Element der beiden Teile der neuen Verbandsgemeinde im neuen Ortsvereinsnamen zu finden ist.

Gastredner Dr. Ralf Kölbach, Vorsitzender der Deutschen Raiffeisengesellschaft, schloss sich dieser Einschätzung an. Er stellte in seinem spannenden Vortrag das breite Spektrum der Arbeit der Deutschen Raiffeisengesellschaft vor. Natürlich ist die Aufnahme in die UNESCO-Liste des Immateriellen Kulturerbes der bisherige Höhepunkt der Arbeit, aber keineswegs das einzige Arbeitsfeld der Gesellschaft. Das vielfältige Genossenschaftswesen in Deutschland zeigt die Aktualität der Gedanken Raiffeisens. Besonderes Augenmerk richtet die Gesellschaft auf die Einbindung junger Menschen, auf die Einbindung von Forschung und Wissenschaft sowie auf den Ausbau des genossenschaftlichen Netzwerks. Ganz im Sinne von Raiffeisens „Hilfe zur Selbsthilfe“ wurde ein Schulbau in Ruanda in Zusammenarbeit mit der Fly & Help-Stiftung realisiert.

Abgerundet wurde die gelungene Veranstaltung mit wunderbaren Filmmelodien, gesungen von Mezzosopranistin Ilka Lenz-Heuchemer unter Begleitung von Susanne Bischoff.